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Jugendtrainingscamp 2008

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Bericht Kroatien 2008

 

 

Der heurige Jugendsommerlehrgang fand von 23. bis 30. August auf der Insel Cres auf dem Campingplatz Kovocine statt, wobei wir bereits am 22. August, gleich nach der Arbeit mit unserem Pickup samt Wohnwagen die lange Reise angetreten waren. Wir fuhren ca. 6 Stunden, bis wir bei der Fährstation in Brestova angekommen waren.

 Leider ist uns die letzte Fähre des Tages sozusagen vor der Nase weggefahren.

Das war um 1:00 Uhr morgens gewesen.

So ruhten wir uns, leicht beengt, in unserem Auto aus und versuchten so gut wie möglich zu schlafen, was mir leider nicht gelungen war.
Somit nahmen wir am nächsten morgen die erste Fähre um 4:00 Uhr nach Porozine.
Als wir vor dem Campingplatz ankamen, war es 5 Uhr. Da der der Platz erst um 7 Uhr aufsperrte, gingen wir als erstes mit unserem Hund spazieren, was ihm nach zig Stunden Fahrt durchaus willkommen war.

Danach erkundeten wir den Campingplatz und stellten unseren Wohnwagen und unsere Zelte auf.

Zu diesem Zeitpunkt war ich schon mehr als 24 Stunden ohne Schlaf.
Eine Handvoll Leute kamen schon ein paar Tage zuvor, um alles für den Lehrgang vorzubereiten.
Im Laufe des Tages kamen immer mehr Jugendliche, und ich habe mich sehr gefreut viele von ihnen, nach einer doch relativ langen Zeit, wiederzusehen und neue Gesichter kennenzulernen.
Mittags wurden neue T-Shirts ausgeteilt und wir wurden vom Ausbildungsteam in die Stadt auf ein Eis eingeladen. Bei dieser Gelegenheit erkundeten wir auch gleich die kleine Hafenstadt.

 

Am nächsten Tag begann der Stationsbetrieb.

Dazu fuhren wir mit Booten in eine kleine, anfangs einsame Bucht, wo wir durchwegs unsere Ruhe hatten.
Unsere Hunde lernten u.a. auf einem Surfbrett zu stehen und sich auch darauf bewegen zu lassen, Spielzeug aus dem Wasser zu apportieren und Personen aus dem Wasser herauszuziehen.

Auch das Distanzschwimmen mit den Hunden wurde fleißig geübt.

Wobei es sehr einfach ist mit den Schwimmwesten zu schwimmen.
Hunde, die sich nicht ins Wasser trauten, wurden liebevoll und mit viel Geduld daran gewöhnt. Spätestens am Ende des Lehrganges traute sich jeder Hund ins salzige Wasser.
Uns wurde auch angeboten, mit Ringen oder einer Banane hinter dem Boot gezogen zu werden.
Auch wurde uns, wenn man wollte, Wasserski fahren beigebracht...einen Versuch war´s wert.

Geschafft hab ich es leider nicht. Trotzdem werde ich es mit Sicherheit wieder einmal probieren.

 

Der Stationsbetrieb war immer vormittags. Nachmittags hatten wir Zeit für uns.
Wir gingen in die Stadt, tranken dort was, aßen Eis oder schlenderten einfach nur von Geschäft zu Geschäft. Abends saßen alles zusammen und hatten Spaß.

 

Ich denke, es waren sehr lehrreiche und schöne Tage auf dieser verträumten Insel.

Das Wetter war immer schön...nur Abends gelegentlich windig...

Ich habe auf jeden Fall ein paar Jugendliche besser, bzw. überhaupt erst kennen gelernt.

Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich bestimmt noch ein paar Tage bis Wochen länger geblieben, doch die Heimat rief...

 

Hiermit möchte ich mich natürlich bei allen bedanken, die diesen Lehrgang überhaupt erst möglich machten, und selbstverständlich auch den ganzen Jugendlichen, die den weiten Weg auf sich genommen haben.
Danke!!!

 

Markus Eder

Staffel Ennstal